Sonntag, 27. Oktober 2013

apple butter


Immer wieder werde ich mit der Nase auf den Begriff apple butter gestoßen. Heute morgen wieder. Wenn ich nicht schlafen kann, hör ich mir die podcasts von Marc Maron an. Diesmal ein Interview mit Moon Zappa, ja das ist die Tochter von Frank. Leider gehts ihr finanziell nicht so gut und sie erwähnte, daß sie ihr spärliches Geld am liebsten für apple butter ausgibt.

So jetzt will ich endlich wissen, was da so toll dran ist, daß Leute, die eigentlich Millionenerben sein sollten, ihr weniges Geld für apple butter ausgeben.

 Ich habe 1,5 kg Äpfel grobkleingeschnitten und mit 0,75 l Apfelsaft zu Apfelmuß gekocht. Erst aufgekocht, dann 30 min köcheln lassen. 



Das Ganze durch ein Sieb gedrückt. War eine große Schweinerei, mit einer Flotten Lotte wär das sicher besser gegangen. So mußte ich mehr putzen.




Jetzt 2 Teile von dem passierten Apfelmus mit 1 Teil Zucker vermischen. Etwas Zimt, Piment und Nelke dazugeben, am besten in gemahlener Form und ehr mehr Zimt. Mit den beiden anderen Gewürzen vorsichtiger sein, die schmecken nicht jedem. Aufkochen lassen, mit viel Geduld 1 bis 2 Stunden  köcheln lassen und dabei ständig umrühren. Je niedriger die Hitze, desto weniger muß man rühren, um so länger dauert es, bis die  apple butter fertig ist. Wenn die Masse geliert, in Gläser füllen. Gelierprobe | einen Tropfen auf einen gekühlten Teller geben, wenns beim Umdrehen kleben bleibt, ists gut.

Ergibt 2 Gläser sehr süße und sehr leckere apple butter + eine zufriedene gabi, weil die jetzt endlich weiß, was apple butter ist.