Mittwoch, 6. Mai 2009

Handgenähte Quilts


Ein Zahn macht mir viele Probleme und ich soll mich ruhig verhalten, bis alles wieder verheilt ist. Und das habe ich mir auch fest vorgenommen. Früher hätte ich solche Ratschläge ignoriert und ich wäre mit dieser Ignoranz auch durchgekommen. Ich habe Heilfleisch. Alle Verwundungen heilen sehr schnell. Doch ich denke, wenn man die 50ig hinter sich hat, sollte man seinem Körper doch etwas Ruhe können, damit er seine Arbeit, nämlich heilen, leisten kann.

Was hat das jetzt mit dem Bild da oben zu tun? Ruhe halten! Dazu eignet sich natürlich Handnähen ganz hervorragend und damit das Handnähen nicht zur unsinnigen Arbeitsverlängerung wird, habe ich mich für ein 60° Muster entschieden. 60° Winkel sind mit der Nähmaschine nur schwer zu meistern.

Falls jemand mitmachen will hier kommt erstmal die Anfertigung einer Schablone.

Der Kite

Kite = Drachen gehört zu den Charm shapes. D. h. der gesamte Quilt wird aus einer einzigen sich wiederholenden Form hergestellt. Ein Charmquilt sollte aus möglichst vielen verschiedenen Stoffen hergestellt werden, die man geschenkt bekommen oder seinen lieben Quiltfreundinnen abcharmiert hat.

Der kite entsteht aus einem gleichseitigen Dreieck.

Also erstmal eine Basislinie zeichnen. Hier sind es 16cm.


An diese Basislinie zwei Schenkel im 60° Winkel zeichnen.


Alle Seiten sollten nun 16cm lang sein. Hier muß wirklich sehr genau gezeichnet werden. Noch einfacher geht es mit isometrischem Papier.


Jetzt jeweils im 45°Winkel von den 3 Seiten eine Linie durch die Spitzen ziehen. Man sieht bereits den Kite shape.



Eine feste Folie auflegen und die Form durchpausen, ausschneiden. Falls keine Folie vorhanden ist, kann man die Form auch auf Karton kleben und ausschneiden.



Besser ist auf jeden Fall Folie. Diese Form muß ja vielemale auf den Stoff übertragen werden und Karton nutzt dabei sehr schnell ab.

1 Kommentar:

Beate Knappe hat gesagt…

Gute Besserung, warum muss das denn so lange dauern, bis es dir besser geht - gemein.