Freitag, 13. Februar 2009

selbstgemachte falafel

johannes wird immer ganz nervös, wenn ich die küche für meine essensexperimente belege. er ist der koch in unserem haushalt und ich werde als nicht ganz unbegabte, aber doch irgendwie hoffungslose spontanköchin, nicht wirklich gerne in der küche gesehen. find ich auch gut so, aber manchmal muß ich meinem bedürfnis nach essensproduktion doch nachgeben. mein kriterium ist einfach und gut. leicht wiederholbar.

heute mußten es also falafel sein und so geht es.

getrocknete kichererbsen, je nach wasserhärte mindestens 12 stunden einweichen. die kichererbsen abspülen und in einem guten mixer zusammen mit den folgenden zutaten zu einer art homus verarbeiten.

zwiebeln, knoblauch, petersilie, salz, kumin, tahini, korianderpulver, zitrone und etwas backpulver.

die mengen? abschmecken bis die kichererbsenmasse lecker schmeckt. backpulver ca 1 tl. auf 125g getrocknete kichererbsen.

der mixer muß sehr leistungsstark sein. ich werde es das nächstemal mit einem pürrierstab probieren. es dauert wirklich lange bis man die kichererbsen klein hat.

öl/palmin auf ca 180° erhitzen. mit dem teelöffel kleine klöße in das öl gleiten lassen. das sieht dann so aus, daß öl sollte aufsprudeln.


die falafel sinken erst ab, wie es eigentlich jeder gute kloß tut und steigen dann wieder auf. jetzt nur noch warten bis sie goldbraun sind und aus dem öl fischen. es ist besser die falafel einen nach dem anderen ins öl zu geben, weil es sonst zu stark abkühlt, die falafel nehmen dadurch zuviel fett auf.

das ganze mit einer joghurtsoße und reis essen oder mit viel salat und tahini in eine pita stecken. ich habe die reis variante gewählt.



für die soße ein stück salatgurke schälen und raspeln. mit etwas salz bestreuen, warten bis sich das wasser absetzt hat. wasser ausdrücken, joghurt, knoblauch und salz dazu. fertig.
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