Freitag, 19. Dezember 2008

quiltstichexperimente

Ich bin wohl doch stärker in der Tradition verfangen, als ich gedacht hatte. Eigentlich wollte ich mit Perlgarn quilten, damit ich größere Stiche machen kann und dadurch schneller fertig werde. Na dann guckt mal was daraus geworden ist.

Es ist fast kein Unterschied zu erkennen. Was Ihr seht ist - oben rechts eine Sticknadel/Chenille mit Spitze No 24 - oben links eine crewel No 9 - die kleine Nadel unten ist eine Betweens von Roxanne No 11. Die Garne sind von oben nach unten Perlgarn von Anchor No 8 - Häkelgarn Manuela von Schoeller No 20 - Perlgarn Finca No 16 - Handquiltgarn von YLI.
An der Mittellinie ist der Wechsel von der Chenille zur crewel Nadel. Das Yli Garn wurde nur mit der Betweens gequiltet.
Was habe ich gelernt. Das Perlgarn No 8 ist mir zu dick. Das Perlgarn von Finca und das Häkelgarn lassen sich beide gut verarbeiten. Wobei das Perlgarn sich besser auffädeln läßt. Was besonders wichtig ist, wenn man mit der crewel quilten möchte - das Öhr ist hier sehr klein. Beide Garne wird man nicht in eine Betweens gefädelt bekommen.
Die Nadeln - für traditionelles Quilten mit Fingerhut, wobei mehrere Stiche hintereinander auf die Nadel geschoben werden, ist die crewel etwas zu lang. Die Chenille hat eine brauchbare Länge, dafür aber ein sehr großes Öhr - das macht natürlich größere Löcher ins Gewebe.
Jetzt muß ich nur noch raus finden, wie ich zu großen gleichmäßigen Stichen komme, damit sich die Umstellung auch lohnt. Ich will ja schließlich schneller fertig werden. Dafür ist sicher die crewel besser geeignet.

1 Kommentar:

Lapplisor hat gesagt…

das liest sich ja wiede total hilfreich für mich ...
bei den Stickerinnen heisst es zB beim sticken auf Seide ...da solle man eine dickere Nadel nehmen, damit die nadel den Weg fürs Garn bereitet ...da sich der Stoff danach wieder selber in " Position " bringt ...
Ich werde verfolgen, wie Du Dich entscheidest.
♥☼♥Barbara♥☼♥